#Völlig #vergeigt: #Debatten zum #Schulstart von #Erstklässlern. – Ist auch #egal.

Begegnung auf dem Flur

Mit einer Mischung aus Unehrlichkeit, Aufmerksamkeitsgier und wütendem Gekreische bekommen wir noch jedes Thema kaputtgequatscht, sogar die Selbstverständlichkeit, dass Erstklässler – ganz gleich, ob biodeutsch, migrantisch oder klingonisch – die Grundzüge der Sprache beherrschen sollten.

Unsere Deppendebatten lenken zuverlässig ab vom eigentlichen Problem: Pünktlich zum Schulstart gibt da ein Politiker (CDU) ein Interview, mit dem er nicht zwingend unseren Kleinen eine bessere Zukunft verschaffen, aber sein Profil als Konservativer schärfen will.  – Die politische Konkurrenz wirft Floskelkonfetti („Fremdschämen“, „Populismus“, „rechter Sumpf“), und wir Kommentatoren ( Hajo Schumacher) schalten den Empörungsautomaten ein.

Alle weisen allen nach, dass irgendwo irgendetwas nicht ganz korrekt ist. Fazit: Der kollektive Blutdruck ist gewaltig in die Höhe geschossen. Alle Diskutanten haben Abscheu voreinander kundgetan.

Ach, Moment mal, worum ging es bei dem tagelangen Gequatsche eigentlich? Um die Erfolg versprechendste Lernmethode, um Stärken und Schwächen der verpflichtenden Vorschule, von kleineren Klassen, zweisprachigem Unterricht oder sanften Druck auf Eltern? Wir wissen es nicht. – Ist auch egal.

In der Grundschule

Im Klassenzimmer

Abendblatt-Kolumnist Hajo Schumacher über Empörungsautomaten, Was scheren uns die Kinder, solange wir schön debattieren (Auszug), SCHUMACHERS WOCHE, #HamburgerAbendblatt, Sonnabend/Sonntag, 10./11. August 2019

 

 

Über tuscade

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7 Antworten zu #Völlig #vergeigt: #Debatten zum #Schulstart von #Erstklässlern. – Ist auch #egal.

  1. Karina sagt:

    Hallo Michael,
    ich zitiere einen Artikel aus der Welt Kompakt/08.August 2019“ Die von Macron auf das Alter von drei Jahren vorgezogene Schulpflicht spiegelt den gesellschaftlichen Auftrag der Schule in Frankreich und damit verknüpfte Ideal wider: Seit Einführung der Grundschulpflicht durch Bildungsminister Jules Ferry 1881 gilt die französische Schule als Integrationsmaschine“.
    Und wichtig so schreiben sie , sollte die Soziale Diskrepanzen und religiöse Überzeugungen aussen vor bleiben und in der Schule keine Rolle spielen.
    Dann gibt es noch den Grund, warum Eltern in der Schule nichts zu suchen haben. Ab der Grundschule müssen sie vor verschlossenen Türen warten, wenn sie ihre Sprösslinge abholen wollen. Keine Mutter darf kontrollieren, wie das Essen in der Kantine schmeckt . Sie wollen eine sauber Trennung zwischen Familie und Schule wie ein gesundes gesellschaftliches Selbstbewusstsein.Man geht in Frankreich selbstverständlich davon aus, dass die Schule nicht nur die Landessprache, sondern auch die Werte der Republik zu vermitteln hat, egal welche Wertvorstellungen im Elternhaus gelten.

    • tuscade sagt:

      Hi Karina,
      Ich danke Dir sehr für alle drei Einträge zum „Schulstart“!
      Es ist für uns in Deutschland lehrreich, wie unsere Freunde in Frankreich
      die Probleme mit den „Erstklässlern“ lösen. –
      In Hamburg wird der Schulfrieden inzwischen wieder fortgesetzt.
      Das gelingt, weil Eltern, Lehrer, Schüler kooperativ zusammenarbeiten.
      Bildung und Schulwesen ist und bleibt in der Hand der 16 Bundesländer!!
      Die Binnenstruktur aller Schulformen wird ständig weiterentwickelt.
      Die stabile Struktur des Hamburger Schulwesens ist bundesweit einmalig.
      Bildung und Schulwesen ist und bleibt Ländersache!!

  2. Karina sagt:

    Hallo Michael,
    ein schöner Beitrag um einmal den Blutdruck ansteigen zu lassen. Jedes Bundesland macht seine eigene Schulpolitik und nichts wird gesetzlich festgelegt.
    Alles auf den Rücken der Kinder. Der französische Präsident hat es gesetzlich festgelegt:,, Mit dieser frühen Schulpflicht ab September 2019 beabsichtigen wir,
    Unterschiede auszugleichen, die inakzeptabel sind. Nun da denkt man ja mal drüber nach warum ? Die Franzosen wollen damit vor allem dem Forschungsstand der Kognitionwissenschaften Rechnung tragen. Die ersten Lebensjahre sind beim Erwerb vieler Fähigkeiten entscheidend. Bei uns kommen die Kinder erst mit sechs Jahren oder sogar sieben Jahren in die Schule. Wie weit sind diese Kinder im Vergleich zu den Franzosen im gleichen Alter ? Ist es wichtig Kind zu sein in dieser Lebensphase, zu spielen…oder…..verpassen unsere Kinder etwas wenn sie nicht frühzeitig anfangen in die Schule zu gehen. Es sind so meine ich Experimente, wie damals bei uns in der Gesamtschule/ die Mengenlehre. Gut dass jedes Elternteil selbst entscheiden kann, wo ihr Kind zur Schule geht.

  3. Karina sagt:

    Hallo Michael,
    in Frankreich wäre eine solche Diskussion undenkbar denn die Vorschulpflicht besteht da gesetzlich schon mit drei Jahren.
    Eine Debatte kann daher bestenfalls für Klärung sorgen und wenn man mal ins Nachbarland schaut.
    Dort wäre eine Debatte über fehlende Sprachkenntnisse undenkbar.
    Im Kindergarten oder Vorschule können Unterschiede der Sprachkenntnisse ausgeglichen werden.
    Wichtig hierzu ist zu sagen , dass natürlich Erzieher, Lehrer und Co. über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen.
    Eine intensive Sprchförderung wie flexible Schuleingangsphasen und oblikatorische Deutschsprachtest im Kindergarten.
    Mehrsprachigkeit ist normal und eine zusätzliche Ressorce.
    Zudem wären unterschiedliche grammatikalische Sprachsysteme in gutes Training für das Gehirn…..und mathematische Kenntnisse würden schneller erlernt werden. Wer weiss….vielleicht hätten wir später mehr Fachkräfte wie Wissenschaftler. Wäre doch ein Anreiz so etwas in der Debatte mit einzubringen.

  4. Karina sagt:

    Hey Michael,
    how about a Preschool ? Children aged threes or for quickly learn a language. Would I come to a foreign language school…..yes what would be ?
    Could I capture the learning content?
    What happens if not ? Then I limp afterwards. In our education system it is assumed that children have already learned German in their family.
    Unfortunately, the primary school teachers are already so overwhelmed.
    So how should it go.
    I would not want my child to be behind becauce other are too slow to learn.
    What can I do ?

    • tuscade sagt:

      Weil das Problem der kindlichen Frühförderung so komplex ist, sollten alle Verantwortlichen ernsthaft und engagiert zusammenarbeiten. Die Unterstützung sollte stets den schnellen Veränderungen angepasst werden!

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