#Rezensionen. Der #Geist des Brotes

Kulturpflanzen für's Brot

Kulturpflanzen für’s Brot

Wir haben Hunger auf Brot, aber nur der Geist des Brotes vermag ihn zu stillen.  Seite 5. – Königinnen und Thronfolger, Stars und Mafia-Bosse scheinen wie nahe Verwandte, mehr noch, wie Busenfreundinnen oder Hausfreunde. Wir kennen ihre Situation so genau, als seien wir intim informiert: Leben aus zweiter, wenn nicht aus dritter Hand. Seite 8. –  Die Sicherheit, weiterzuleben um jeden Preis und fast jeden Preis zahlend dafür, unverdrossen andere zu verdrießen oder vom eigenen Verdruss zu zehren. Seite 8. – Nur ein ungeheuer Einbruch in das Ich-Gefüge des Menschen, ein Zusammenbruch seiner Existenz löst ihn von seinen Gewohnheiten. Nur das Leiden am Verlust, am Verstoßenwerden und Ausgestoßensein läutert ihn. Seite 13 – Das gemeinsame Dasein vom Du her zu sehen macht Gemeinsamkeit erst möglich. Seite 15. – Kinder setzen nicht einen Namen fort, einen Besitz oder eine Tradition, Kinder vollenden ihren göttlichen Auftrag. Und es ist die Aufgabe der Mutter, ihnen dabei Herz und Hand zu reichen, dass sie sicherer stehen, gehen, steigen. Seite 17. – Wir alle sind Gäste auf Erden. Eltern sollten die klassischen Pflichten des Gastgebers, Kinder die des Gastes befolgen. Sete 19. –

Ich lerne nicht mehr besitzen zu wollen als mir zufällt, nichts über das hinaus zu leisten, was mir abverlangt wird, nichts zu erzwingen… Ich lerne weniger zu fordern als zu erfüllen, weniger einzugreifen als abzuwarten, nicht mich zu meinen, sondern es: das Sakrament des Lebens. Seite 22 – Zu lange Kind geblieben, selbst in den ärgsten Kriegs- und Nachkriegsjahren, fand ich mich nicht zurecht im unpersönlichen Nebeneinander in Hörsälen und Seminarräumen der Universität. Seite 26.  – Nur wenige Männer lieben die Liebe. Denn Liebe bedeutet Hingabe. Sie kostet Kraft, Zeit, Geld. Sie fordert den ganzen Menschen. Sie lässt leiden, ja, sie ist recht eigentlich die Tragödie im Leben jedes einzelnen. Seite 33. – Nicht herrschend, sondern dienend haben die Kirchen sich dem Menschen, dem Kinde Gottes zuzuordnen. Seite 37. – Bloßes Überleben kann nicht der höchste Wert sein. Mensch sein heißt ausgerichtet und hingeordnet sein auf etwas, das nicht wieder es selbst ist. Seite 47. –

Die Umkehrung überkommener Werte überrascht auch den Kenner der zeitgenössischen Szene stets neu. Geehrt wird nicht mehr der Gast, sondern der Gastgeber – dieser, nicht jener, führt das Wort. Recht hat nicht mehr, wer zahlt, sondern wer liefert, auch dann, wenn seine Ware oder Dienstleistung zu wünschen übrig lassen. Dienstleistung: in keinem Gewerbe wird mehr betrogen, gepfuscht, gewuchert. Niemand will dienen. Und doch lernt zu herrschen nur, wer dienen kann- nur er beherrscht sich und andere, wenn es darauf ankommt. Seite 51. –  Das Land riecht anders als die Stadt: nach Stall und Scheune, Heu und Most, Obst und blühenden Büschen. In den Gärten tummelt sich nicht eine vergnügungssüchtige Freizeitgesellschaft im Freiluftdress auf Hollywood-Schaukeln und an üppig gedeckten Kaffeetischen, wird nicht Minigolf oder Bridge gespielt, spielen auch keine Transistorradios ((Technik zur damaligen Zeit)) die neuesten Schlager. Seite 55. –

Die großen Städte: Kranke winden sich in Schmerzen, hoffen, verzagen. Ein Hospital allein ist so groß wie ein Dorf, so verworren wie ein Labyrinth, ängsttigt, anstatt zu trösten… –  Die großen Städte: Rennbahn der Karrieren; Parkett der Eitelkeit; Laufsteg der Eleganz; Bühne des Größenwahns, der Größe und der Lächerlichkeit; Ameisenhaufen des Mittelmäßigen, Dumpfen, Düsteren. Ein Moloch, der seine Kinder füttert und frisst, der die Liebenden sich entfalten und welken lässt und dann wegwirft, achtlos, unbeachtet. – Die Hölle der großen Städte: dröhnend vor Lärm, dreckig, dunkel. Menschen, Termiten gleich – müde junge Menschen, erschöpfte alte Menschen. Selten ein Lächeln. Regungslose Gesichter, matt hängendes Haar, graue Haut. Körper ohne Spannkraft. Hölle der Gier und der Geilheit der brutalen Verführung und der verführerischen Brutalität. Seiten 64/65. – Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe. Seite 67.

#Nanine, #GeistdesBrotes, Vom Wesen der #Wirklichkeit, Verlag Weißes Kreuz GmbH, Kassel, 1979.

 

Über tuscade

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INTERNATIONAL VERSION OF PROFILE:
Tuscade, born 23 November 1939, Brno, Czech Republic. – Academic Librarian. – Son of Reinhold and Hanna Luise Willamowski. – Married Sibylle Zwirner. – 2 sons, 1 daughter. – Education: Degree in Physics. – Appointments: Captain, German Airforce, 1961-62, – Teacher Hamburg, Germany, 1966-70, – Information Broker, Universität der Bundeswehr/Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg, 1966-2004. – Influence: Interest in Referencing (Library), Prof. Dr. Adolf Knappwost (German) , Randolph E. Hock. Ph.D. (American) – Creative Works, Achievements include: Invention of semipermeable membranes for reserve osmosis.(Physical Chemistry), – Deutsches Patentamt: DAS 25 52 282 of 18.08.1977, – Personal Interests include Information Brokering, Web Searching, Website Developing, Gardening. – Honors and Awards: Listed in Who’s Who in the World, – 2000 Outstanding Intellectuels of the 21 st Century. – Nominated for: THE CAMBRIDGE CERTIFICATE for Outstanding Educational Achievement, 13 th November 2015, – HONORARY PROFESSOR of EDUCATION, 22 nd January 2016, The International Biographical Centre. – Personal Philosophy: Respect all Living. Be an Example to Your Children, Care for them, Give plenty of Love, but be hard of the Wicked, Train Yourself in Thinking, Work with Devotion, Because it Make You Happy, Fear Death if You have lived as a Villain, but not if otherwise. –
–The psychological descriptions are only some hints to the facts. Please contact to experts, if you need so. I taken’t any reponsibilities. And I also don’t try to raise any cash through my blog.–
– Address: D-22113 Oststeinbek, Germany, Websites (4 Domains): www.topsurfen.de. /net. /org. /eu.

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