Länger #gesund bleiben durch mehr #Bewegung.

Bewegung
–52 Menschen im durchschnittlichen Alter von 66 Jahren haben neulich an einem kognitiven Training teilgenommen. Es wurde drei Stunden pro Woche auf dem Fahrradergometer trainiert. Die Trainingszeit betrug ein halbes Jahr. Die Daten wurden zu Beginn und am Ende des Trainings ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, nach dem Programm konnten die alten Leute besser und schneller denken als vorher. Das Ausdauertraining hat die Gehirne wieder jugendlicher gemacht. Die Studie zeigt außerdem, wie sehr die Muskulatur und das Gehirn des Menschen auf geheimnisvolle Art und Weise miteinander verbunden sind. Wer seine Muskeln beansprucht, der trainiert automatisch auch seine grauen Zellen. Wenn die Muskeln beansprucht werden etwa durch Radfahren oder Laufen, dann stellen diese bestimmte Botenstoffe her, die ins Gehirn wandern und dort die Arbeit der grauen Zellen unterstützen. Kann das Gehirn vielleicht nur dann optimal arbeiten, wenn der dazugehörende Körper außer Puste kommt? Wird umgekehrt die Seele krank, wenn dem Leib die Fitness fehlt? Wenn das so ist, dann muss die Liste der Bewegungsmangelkrankheiten um etliche seelische Leiden erweitert werden: um Alzheimer, Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Depressionen oder Stressanfälligkeit. Also, den Menschen tut es auch psychisch gut, Sport zu treiben.
–Beanspruchte Muskeln leisten nicht nur mechanische Arbeit, sie geben auch viele Substanzen in die Blutbahn ab. So entsteht unter anderem ein „Ausdauerfaktor“ genanntes Protein, das die körperliche Fitness verbessert. Dieses Protein wirkt aber auch aufs Gehirn, wo es die Neubildung von Nervenzellen anregt. Ja, sogar eine verbesserte Gedächtnisleistung wird erreicht. Ein anderes Protein(PGC-1a1) wird nach mehrwöchigem Training verstärkt in den Muskeln hergestellt. In einer Studie wurden z.B. Labormäuse zunächst mit Krach und Blinklicht im Schlaf gestört. Darauf zeigten die Tiere Symptome einer Depression. Auf gleiche Weise traktierten die Forscher anschließend schlummernde Mäuse, die besonders viel PGC-1a1 im Blut hatten. Diese aber waren gegen die Störung immun und blieben gesund. Offenbar sorgt das genannte Protein dafür, dass bestimmte Stressfaktoren schnell abgebaut werden und erst gar nicht ins Gehirn gelangen können.
–In einer anderen Studie gingen 60 ältere Menschen, die sich bis dahin nur wenig bewegt hatten, täglich 40 Minuten flott spazieren, und zwar ein ganzes Jahr lang. Danach war das Volumen des so genannten Hippocampus(Bestandteil des Gehirns) zwei Prozent größer als vorher – das entspricht einer Verjüngung um bis zu zwei Lebensjahre. Auch im fortgeschrittenen Alter aufgenommenes Bewegungsprogramm ist also nicht vergebens, um die Kognition zu verbessern und das Gehirnvolumen zu vergrößern. Abends um den Block zu gehen, das ist also die beste Medizin für die Nerven. Der Einfluss der Bewegung aufs Gehirn ist verbunden mit messbaren biochemischen Veränderungen. Es entstehen vermehrt neue Blutgefäße und im Hippocampus zusätzliche Nervenzellen. Neurotransmitter werden in größerer Zahl ausgeschüttet. Nervenzellen stellen untereinander neue Verbindungen her. Dadurch können sie Informationen schneller verarbeiten, das Gedächtnis arbeitet besser und das Gemüt hellt sich auf.
–Regelmäßiger Sport führt bei Kindern und Jugendlichen zu besseren Schulnoten. Britische Forscher haben unlängst die körperliche Fitness von 4755 Jungen und Mädchen im Alter von 11 Jahren getestet. Die Fitnesswerte verglichen die Wissenschaftler später mit den Noten in Englisch, Mathe und den Naturwissenschaften, welche die Kinder mit 11, 13 und 16 Jahren erbrachten. Die Befunde waren verblüffend eindeutig: Sport macht schlau. Dem Sportunterricht mehr Zeit einzuräumen nutzt nicht nur der Gesundheit und dem Wohlbefinden, sondern es ist auch den späteren akademischen Leistungen nicht abträglich.
–Untersuchungen an ursprünglichen lebenden Jägern und Sammlern in der Steinzeit zeigen, dass das tägliche Marschpensum des Menschen eigentlich bei 10 bis 15 Kilometern liegt. Die Vorfahren wurden dank der Evolution zu schlauen Dauerläufern, ausgestattet nicht nur mir schlanken Muskeln und vielen grauen Zellen, sondern auch mit Millionen Schweißdrüsen. Dank dieser körperlichen Veränderungen konnten die Urmenschen bei hohen Temperaturen ausdauernder rennen als ihre Beutetiere. Je mehr der Urahn lief, desto dynamischer wuchs sein Gehirn. Die Muskeln produzierten Proteine, die ins Schädelfach gelangten und dort wie Dünger wirkten. Das Gehirn wurde immer größer, sodass dem Menschen schließlich jene Kognition zufiel, die ihn heute von allen anderen Arten unterscheidet.
— Viele Menschen machen heute die Erfahrung, wie wohl die körperliche Aktivität der Psyche und dem Geist tut.

Bewegung
–Jörg Blech, Schlaulaufen, /Medizin/, Wer sich bewegt fördert seine geistige Gesundheit. Neue Studien zeigen: Sport kann beim Lernen helfen, Depressionen lindern und der Demenz vorbeugen. Die enge Verbindung zwischen Muskeln und Gehirn ist ein Erbe der menschlichen Evolution. (Auszug, gekürzt), #DERSPIEGEL, 32/2015, Seite 91-97.

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4 Kommentare zu Länger #gesund bleiben durch mehr #Bewegung.

  1. tuscade sagt:

    Momentan reise ich oft nach Mecklenburg Vorpommern. Auch ein Besuch von Dresden war bei mir schon immer ein Thema. Die Sächsische Schweiz bietet vermutlich viele „Natur-Geheimnisse“. Schon die beiden „tollen Käfer“ im Video lassen das erwarten. Leider dauert die Fahrt vom Norden dorthin etwas länger.

  2. Sara Nestler sagt:

    Da wäre es doch zum Beispiel auch eine gute Idee am Wochenende einen Wanderausflug in die Natur zu machen: http://blog.saechsische-schweiz.de/wandern/wandern-gesundheit/

  3. tuscade sagt:

    Dem Geschriebenen stimme ich voll zu. Auch ein bewusstes Ein- und Ausatmen halte ich für sehr wichtig. Beim autogenen Training wird ja auch immer darauf geachtet.

  4. Marcus M sagt:

    Wer sich viel bewegt der bleibt auch länger fit. Wichtig ist sich an der frischen Luft zu bewegen und sich ebenfalls ausgewogen zu ernähren.

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