#Kinder finden ihren #Weg – am besten allein!

Kinder wollen ihre Fähigkeiten selbst ausprobieren

Die Erziehungsstile der Eltern haben sich weltweit in den vergangenen Jahrzehnten verändert. In westlichen Gesellschaften, in denen die soziale Ungleichheit zunimmt, neigen mehr Eltern zu einem sogenannten intensiven Führungsstil: Sie lassen den schulischen Erfolg ihrer Kinder zum Maß aller Dinge werden. Die Kinder solch ehrgeiziger Mütter und Väter schneiden in der Schule und in der Uni oft besser ab. Eltern in Ländern, in denen der Konkurrenzdruck weniger groß ist, wie in Skandinavien, drängen eher auf Kooperation und das Arbeiten in Teams. Kinder, die so erzogen werden, neigen dazu, ihrerseits auf eine gerechtere Gesellschaft hinzuwirken. Helikoptereltern wiederum, halten ihre Kinder davon ab, erwachsen zu werden.

Die Intensivbetreuung kann noch schlimmere Folgen haben. In dem Maße, in dem die Möglichkeiten der Kinder zum freien Spiel in einem Land eingeschränkt werden, hat sich auch deren psychische Gesundheit verschlechtert. Mit den bekannten schlimmen Folgen für das Leben der Schulkinder. Kinder haben heute seltener das Gefühl, Kontrolle über ihr Leben zu haben. Sie fühlen sich deshalb ihrem Schicksal ausgeliefert.

Wie lernen Kinder nun am besten, ihr Leben zu meistern? Nicht, indem Eltern ihren Kindern erzählen, wie das geht. Sondern eher, indem Kinder ihre Fähigkeiten selbst ausprobieren. Und zwar: ganz allein.

Kerstin Kullmann, Interview mit Ökonom Matthias Doepke und Entwicklungspsychologe Peter Gray (gekürzt), Lasst die Kinder frei, Wo Helikoptereltern Erfolge verbuchen – und um welchen Preis sie das tun, #DERSPIEGEL, Einwurf, Nr. 11/9.3.2019

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#Autoreparatur auch später in guten Händen!

Meisterbrief für Max Weber/Foto: Pohl

Nach neun Monaten intensiven Lernens hat der 23-Jährige Max Weber als einer der jüngsten in Hamburg die Meisterprüfung für Kraftfahrzeugtechnik bestanden. Der Vater Andreas Weber, Kfz-Meister, ist sehr stolz darauf, dass sein Sohn den Meisterbrief bereits zwei Jahre nach seiner Ausbildung zum Mechatroniker in der Tasche hat. Elektrik, Elektronik und digitale Systeme spielen in der Branche mittlerweile eine äußerst wichtige Rolle. Max Weber wird später in die Fußstapfen seines Vaters treten und in Zukunft den elterlichen Betrieb übernehmen.

Insgesamt elf Mitarbeiter sorgen bei Autoreparatur Ambos für eine freundliche und kompetente Bedienung der Kunden. Persönliche Beratung sind für das Oststeinbeker Unternehmen selbstverständlich. Die gewissenhafte Ausführung der Schlüssel zum Erfolg.

Weitere Informationen und Tipps für Fahrer und Fahrzeug finden sich auf der Facebook-Seite: www.kfz-ambos.de/.

Rennwagen aus dem Jahre 1916

Neuer Meister bei Autoreparatur Ambos (gekürzt), Der Sohn von Inhaber Andreas Weber besteht als einer der jüngsten die Abschlussprüfung, AUTO NEWS, #GlinderZeitung~Sachsenwald, Ausgabe 4 / 22. Januar 2019

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Nicht gegen #unsereGesetze #verstoßen!

Bundesrepublik Deutschland

Das Grundgesetz gesteht uns Religionsfreiheit zu. Das Grundgesetz gesteht uns Meinungsfreiheit zu. Das Grundgesetz gesteht uns keine Vollverschleierung zu. Wozu denn auch?

Jeder Mensch kann in die Kirche oder Moschee gehen, in die er möchte. Jeder Mensch kann sagen, was er möchte. Er darf nur bei seinen Aussagen nicht gegen Gesetze verstoßen oder zu Straftaten aufrufen. Mehr braucht eine Demokratie nicht.

Wem das nicht reicht, dem steht es frei, unsere Demokratie zu verlassen. – Axel P.

#HamburgerAbendblatt, Montag, 4. März 2019, Demokratie ohne Schleier, MEINUNG, Briefe an die Redaktion

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#ENTEIGNET von #SoniaMikich – Eine Rezension

Sonia Mikich ist eine Betroffene. Sie kann es nicht fassen, wie sie innerhalb eines Augenblicks von einer Person zu einem Fall wurde. Sie hat die folgende Krankenhausgeschichte selbst erlebt. Sie gerät seinerzeit mit einer diffusen Bauchbeschwerde in die „Maschinerie“ des Krankenhauses. Dort wird sie mehrere Male operiert, aber sie überlebt alle Eingriffe – Allerdings wurde für etwa fünf Monate außer Kraft gesetzt, als aufgeklärter, abgesicherter Mensch in Deutschland das eigene Leben gestalten und verwalten zu können. – Wie mag es dann wohl den Alten oder Armen ergehen, die ratlos und sprachlos vor dem Herrn Doktor stehen?

Pflege im Krankenhaus

Viele Menschen kennen die Entmündigung, die man im Krankenhaus erleben kann. Genommen wurde ihr – zum Vorteil des Wirtschaftsakteurs Klinik die Verfügung über ihren Körper. Genommen wurde ihr das Urvertrauen in andere. Warum passiert so etwas überhaupt? Welche Faktoren machen aus Menschen Fälle? In deutschen Krankenhäusern läuft etwas gewaltig schief. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht von einem Skandal oder von unnötigen Gestorbenen berichtet wird. Insbesondere die Krankenhäuser geraten ins Visier der Öffentlichkeit. Hier ist der Ort, wo Menschsein elementar stattfindet: Gebären, gesunden, heilen, dahinsieden, leiden, sterben.

In der Sendung „Monitor“, die Sonia Mikich fast elf Jahre verantwortete und moderierte war fehlerhafte Gesundheitspolitik ein Muss-Thema. Und am Ende jedes Missstands, den sie aufdeckte und moderierte, stand die bittere Erkenntnis, die Politik müsste in unverantwortliche Bereiche reingrätschen. Sie lässt sich aber von Lobby- und Verbandinteressen lähmen oder sogar leiten. Der Blick auf Alternativen? Nein, er ist verstellt vom schieren Ausmaß der Defizite. – Mikichs Erlebnisse waren kein Einzelfall, sondern systembedingt. So spricht man halt von der „Ware“ Gesundheit.

Bei aller Kritik, das Gesundheitssystem hat große Vorteile. So könnte die heranwachsende jüngere Generation die Dinge anders gestalten. In ihrem Buch* legt Sonia Mikich auch etwas „Selbstverständliches“ dar: Viele Krankenhausärzte, Pflegerinnen und Pfleger sind wunderbare, sensible Profis, die an ihre Grenzen gehen, um anderen zu helfen. Sie arbeiten mehr, als sie müssen. Sie retten Leben, sie heilen Sieche, sie lindern Schmerzen.

Retter im Einsatz

#SONIAMIKICH, #ENTEIGNET*, In Zusammenarbeit mit Jan Schmitt und Ursel Sieber, Warum uns der Medizinbetrieb krank macht, Bertelsmann Verlag, München 351 Seiten 2013 – Rezension

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Geht’s noch im #Straßenverkehr?

Wer die Grundregeln des Miteinanders auf und neben der Straße versteht, sollte wissen wer Vorfahrt hat. Das ist keine höhere Mathematik, nicht einmal das Äquivalent zur Abseitsregel im Fußball, sondern meistens bemerkenswert eindeutig, das sollte man immerhin meinen.

Zebrastreifen

Wenn man im Eifer des ungebremsten Fortkommens in den Gegenverkehr wechselt, darf man davon ausgehen, dass man keine Vorfahrt hat. Dem – mutmaßlich jungen Mann hinter dem ich letztens herfuhr, scheint diese Tatsache unbekannt zu sein: Ein am Straßenrand parkendes Auto und eine dieser Ausbeulungen zur Verkehrsberuhigung umkurvte er mit so geschicktem Timing, dass der jeweils entgegenkommende einzelne(!) Pkw beherzt bremsen musste.

Außerdem, lieber Transporterfahrer, sind die Metalltafeln am Straßenrand nicht bloß Dekoration: Wenn man da ein auf den Kopf gestelltes weißes Dreieck mit rotem Rand sieht, heißt das nicht, dass du mich durch tolldreistes Einscheren ausbremsen darfst. – Immerhin weiß ich jetzt, dass ABS und Co. in meinem Auto funktionieren.

Fußgängerweg

Und bevor ich’s vergesse: Natürlich wiegt ein Fahrrad keine zwei Tonnen. Trotzdem sollte man dem SUV-Piloten erklären, dass er nicht einfach auf die Straße fahren darf , wenn jemand ihm im Weg ist – auch als Radfahrer habe ich Rechte.

  • – Bloß drei Beispiele aus einer Woche Straßenverkehr: Dass die Quote derjenigen, die mit Schwung durch die Führerscheinprüfung rasseln, stetig zunimmt, wundert mich nicht in Anbetracht des Unfugs, der ihnen täglich vorgelebt wird.
Radweg und Fußgängerweg

Alexander Josefowicz, STOP AND GO, Dreierlei Dummheiten im Straßenverkehr, #HamburgerAbendblatt, Sonnabend/Sonntag, 23./24. Februar 2019

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#Eltern wollen nur #dasBeste für ihre #Kinder

Neben Fettsucht und Armut gehört erstaunlicherweise auch Hochbegabung zu den Kinderschicksalen, – Mädchen und Jungen, die „betroffen“ sind, führen ein Leben im „Extrem“, die Begabung wird „nicht ernst genommen“, die Kinder haben schlicht mit vielen Problemen zu kämpfen, unter anderem mit „Mobbing“, – das war in den vergangenen Monaten auch in der Presse zu lesen.

Anders als in Fällen von Übergewicht und in finanziellen Notlagen kann das Kinderleid, das oft unterstellt wird, wissenschaftlich nicht seriös unterfüttert werden. Studien haben immer wieder ergeben, dass ein IQ von 130 oder höher kein Risikofaktor ist. Das Gegenteil stimmt: „Hochbegabte kommen im Durchschnitt besser durch die Welt“. Sie haben „ähnliche Schwächen und Vorzüge“ wie ihre Altersgenossen. Sie sind „Kinder wie alle anderen“ – Das Vorurteil, dass eher ein Fluch als ein Segen ist, geistert penetrant durch die Medien. Dafür kann es – neben mangelnder Recherche – unter anderem folgende Erklärung geben: Es ist ein bestimmter, geltungsbedürftiger Elterntyp, der die Debatte über schlaue Kinder dominiert.

Solche Väter und Mütter neigen dazu, Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes oder jede Form der Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, durch einen (angeblichen) Spitzen-IQ zu erklären. Mit dieser wohlfeilen Ausrede tragen sie leider dazu bei, dass hochbegabte Kinder in Teilen der Öffentlichkeit als Freaks gelten. Wenn es also ein Problem gibt, das alle hochbegabten Mädchen und Jungen haben, dann sind es jene Eltern, die sich verrennen – oder sogar Stuss erzählen.

Guido Kleinhubbert, Kleine Freaks (gekürzt), Hochbegabte Kinder haben ein Problem, – doch das hat nichts mit mangelnder Förderung zu tun, Einwurf, DER SPIEGEL, Nr.9/ 23.2.2019

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#Lehrer sein ist nicht schwer?

Lernen und Lehren will gelernt sein

Meine beiden ältesten Söhne sind 17 Jahre alt, Zwillinge, im Frühjahr werden sie ihr Abitur machen. Ihre Noten in Mathematik, das lässt sich sagen, sind nicht so gut, wie sie sein könnten. Womit sie sich gerade in Mathe beschäftigen, wollte ich wissen. „Hypothesentests“, murmelte einer der beiden Zwillinge. Ich blickte ihn fragend an. „Und analytische Geometrie“, sagte er. „Aufleiten, Ableitungen, e-Funktionen.“ – „Die ganze Bandbreite“, sagte er freundlich. „Formeln. Die muss man dann rechnen.“ Vor sechs Wochen entschieden sich die beiden, Nachhilfe in Mathe zu nehmen, ein Mitschüler hatte ihnen einen Tipp gegeben. Der Nachhilfelehrer gilt als Fachmann für schwierige Fälle. Die Schüler reichen seinen Namen weiter wie eine Geheimformel. Wenn sie unter sich sind, nennen sie ihn HGB. Offenbar eine Insiderbezeichnung, etwa so, wie James Bond von Kollegen „007“ genannt wird.

Meine beiden Söhne gehen gern zu HGB.  Sie freuen sich ehrlich auf die nächste Mathestunde. HGB, sagen sie, könne erklären. Bei ihm verstünden sie in einer Stunde, was ihnen in einer Woche unverständlich bliebe. Er werde niemals laut, sagen die Jungs, sei nie ungeduldig, er kenne die Tricks, mit denen man heil durch die Schule komme. Er scheint viel zu wissen über Mathe, über das Leben; er nimmt die Schule so ernst wie nötig, aber eben nicht ernster. Einmal, heißt es, habe ein Schüler ihn angerufen, als er im Nebenraum eine Klausur nachschreiben musste; HGB habe ihm die Lösung diktiert. Seine Schüler behandelt er offenbar wie Gleichgesinnte. Nicht wie Idioten.

Mathematik ist das Fach mit der größten Nachfrage bei der Nachhilfe. Das mag am Stoff liegen, an den Lehrmethoden. Möglicherweise liegt es auch an den Lehrern. – Immer sind die Schüler schuld. Und wenn viele Schüler Nachhilfe benötigen, heißt es gern: Das ist halt ein leistungsschwacher Kurs. In den Worten eines Mathelehrers: „Ich kann aus einem Trabi keinen Ferrari machen.“

Vielleicht lieben die Schüler HGB, weil er sie nimmt, wie sie sind. Weil er Kinder mag. Weil er Menschen mag. Weil er liebt, was er erklärt. Weil er ihnen die eine Idee davon gibt, was Schule, was Lernen sein könnte.

Mittlerweile suchen sieben Schüler aus dem Mathekurs meiner Söhne Hilfe bei HGB. Auch ein Junge aus ihrer Fußballmannschaft ist dazugestoßen, sie haben ihm die Geheimformel weitergereicht. Der Junge hatte sich innerlich längst von der Schule verabschiedet, in Mathe brachte er zum Schluss null Punkte nach Hause. Er gehe nur noch zur Schule, um seine Freunde zu treffen. HGB finde er großartig, sagte der Junge nach der ersten Stunde. Bei ihm mache sogar Mathe wieder Spaß. Die nächste Nachhilfestunde legte er freiwillig auf einen Sonntag.

Illustration: Thilo Rothacker für den SSPIEGEL
Illustration von Thilo Rothacker

Hauke Goos, Rechnen mit „007“ (Auszug), Wie einem Rentner gelingt, woran Heerscharen von Lehrern scheitern, Homestory, #DERSPIEGEL Nr.6 / 2.2.2019

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#“Sozialverhalten“ ein deutsches #Fremdwort?

VORWORT zum Thema : tuscade meint –

Kinderarmut

Sozialverhalten darf nicht an den familiären Grenzen, der eigenen Schicht gemäß Geburt oder Geld enden. Geld kann frei machen, überheblich und arrogant. – Extreme in Deutschland: arme Rentner, Flaschensammler, Tafelbesucher, hungrige Kinder. – Verdünnung der Mitte der Gesellschaft, Ruin des Mittelstands. Gegensätze kann man friedlich verkleinern. Demokratie und gute alte Werte gehören zusammen!

  • Auch an diesem Beispiel* wird mal wieder deutlich, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht. Dazu noch reich belohnt für geplanten Betrug am Kunden. – Nach 50-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in meiner Kirchengemeinde stelle ich immer wieder fest: „Wer arm ist, engagiert sich ehrenamtlich, wer reich ist, geht in den Aufsichtsrat.“ Wie wäre es denn, wenn Herr Zetsche und andere Großverdiener mal eine Woche lang vollen Dienst in einer Einrichtung für Bedürftige oder einer anderen sozialen Einrichtung tun würden – vielleicht im Urlaub -, um das Leben auf der anderen Seite der Schere kennenzulernen?

Reinhard T. Hamburg

BRIEFE AN DIE REDAKTION, Soziales Engagement im Urlaub (ungekürzt), 28. Januar: *„Dieter Zetsche wird pro Tag 4250 Euro Ruhegeld erhalten. 2021 könnte er in den Aufsichtsrat rücken“, Leserbrief, #HamburgerAbendblatt, Dienstag, 29. Januar 2019

       

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#Gehirn und #Auge, das #visuelleSystem durch #Vorsorgeuntersuchungen schützen

Unser Auge
Das Auge mit Pupille, Regenbogenhaut, Wimpern, Lid und Augenbraue

Mit den Jahren steigt das Risiko für verschiedene Augenerkrankungen. Grauer und Grüner Star, eine Netzhautablösung oder die altersbedingte Makuladegeneration, bei der in der Netzhautmitte Sehzellen absterben, sind einige davon. Werden die Erkrankungen jedoch rechtzeitig erkannt, kann der Verlust des Sehvermögens oft aufgehalten werden.

Eine Krankheit, die meist schleichend auftritt, ist der Graue Star, eine Trübung der Augenlinse. Symptome sind zum Beispiel eine hohe Blendempfindlichkeit und ein vermindertes Kontrastsehen. Betroffene haben oft das Gefühl, wie durch einen Schleier zu blicken. Mit einer Routineoperation können diese Probleme jedoch behoben werden.

Folge von AMD: Gesichter können nicht mehr erkannt werden
Makuladegeneration (AMD)

Unbehandelt kann der Graue wie auch der Grüne Star zur Erblindung führen. Beim Grünen Star, auch Glaukom genannt, verengt sich durch die Schädigung des Sehnervs nach und nach das Gesichtsfeld von außen. Ursache kann zum Beispiel ein erhöhter Augeninnendruck sein. Um den Augendruck zu senken und somit zu verhindern, dass die Erkrankung fortschreitet, werden meist Augentropfen mit diversen Wirkstoffsubstanzen eingesetzt. Hilft das nicht, kann eine Operation nötig werden, damit das Kammerwasser abfließen kann. Eine altersbedingte Makuladegeneration, von der in Deutschland in Abhängigkeit vom Alter und Stadium der Erkrankung bis zu drei Millionen Me4nschen betroffen sind, kann zwar nicht geheilt, häufig aber aufgehalten werden.

Für das Auge gelten die gleichen physikalischen Gesetze wie bei einer Fotokamera
Schematische Darstellung des Sehvorgangs

————Informationen zum Thema gibt es unter www.acrysof-toric.de/———- Altersbedingte #Augenleiden frühzeitig erkennen und das #Sehvermögen erhalten, #Vorsorgeuntersuchungen nutzen, #GlinderZeitung . Sachsenwald, Ausgabe 3 | 15. Januar 2019

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Wir sind dabei: #Vogelzählen für alle. „Stunde der #Wintervögel“

Die norddeutsche Folklore hält in diesen Wintertagen etliche Outdoor-Aktivitäten bereit. Wander- und trinkfreudige Menschen fahren auf Bollerwagen und Bossel Touren ab, die nach kräftezehrenden Leibesübungen in der Kälte ihr Völlerei-Finale bei Grünkohl, Pinkel und Schnaps finden.

Die Waldohreule sieht wie ein Miniatur-Uhu aus

Einen klaren Kopf verlangt dagegen das alljährliche Kontrastprogramm des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu). Umsonst und draußen dürfen Vogelfreunde jetzt allerlei Zählungen durchführen, die es vom Anspruch her mit jedem Sudoku aufnehmen können. Bei der bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ werden die Teilnehmer aufgefordert von heute bis zum Sonntag eine Stunde lang Vögel in Gärten, Parks und vor dem Fenster zu beobachten und ihre Zahl sowie Art dem Nabu zu melden.

Die etwa starrengroße Wasseramsel

Ausgenommen sind beim Zählappell Kanarienvögel, Wellensittiche oder Papageien, die in wohlig warmen Wohnzimmer-Käfigen leben. Ausgeschlossen sind auch jene Zeitgenossen, die nicht bis drei zählen können, Meisen für Eulen halten oder sich gerade auf Grünkohl-Tour befinden. Für alle anderen ist die Winterolympiade beim Vogelzählen zum beliebten Volkssport für die ganze Familie geworden, bei dem es im vergangenen Jahr drei Sieger gab: Kohlmeise (Platz 1), – Amsel (Platz 2) – und Blaumeise (Platz 3).

Bundesweit sind mehr als 135.000 Menschen als Wintervogelzähler tätig. Sie alle haben ein Herz für Tiere. Zum Glück gibt es immer noch mehr Vögel als Vogelzähler. Im vergangenen Winter waren es 3,5 Millionen gezählte Piepmätze. Andersherum stünde es schlimm um die Vögel und damit um unsere Umwelt.

Edgar S. Hasse (vollständige Wiedergabe), Grünkohlmeisen zählen nicht, Bis Sonntag beteiligen sich wieder Tausende am alljährlichen Vogel-Zensus. Aber nicht alle sollten mitmachen, #HamburgerAbendblatt, Freitag, d. 04.01.19

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